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Ja, radioplasty®-Behandlungen können mit Botox® und Fillern (Hyaluronsäure) kombiniert werden. Die Unterspritzungen müssen dabei jeweils nach Abschluss der Erstbehandlungsserie und nach der Auffrischungsbehandlung erfolgen.
Zunächst ist es sehr wichtig, klar zu stellen, welche Erwartungen Arzt und Patientinnen und Patienten haben dürfen. radioplasty® ist eine minimalinvasive Anwendung. Aus diesem Grund wird sie nicht so spektakulär ausfallen, dass „alle Falten verschwinden“ (z. B. mimische Falten und tiefe Furchen). Wenn diese Erwartung besteht, empfiehlt sich ein Facelift. Auch für ein Facelift kann man den CURIS® einsetzen! Da aber die meisten Patientinnen und Patienten aber bei einer Schönheitsbehandlung lieber nicht mit Schnitten und Nadeln behandelt werden, ist die Zahl der radioplasty®-Patientinnen und -Patienten beträchtlich. Als Ergebnis darf man die Straffung von Fältchen und insgesamt ein natürlich frisches und jugendlicheres Aussehen erwarten.
Zum Einstieg werden in der Regel vier Erstbehandlungen im Abstand von acht Tagen angesetzt. Da radioplasty® den natürlichen Heilungs- und Reparaturmechanismus der Haut in Schwung bringt, brauchen manche Patientinnen und Patienten etwas länger, bis sie auf die Behandlung ansprechen. Nach der zweiten oder dritten Behandlung wird jedoch meist ein erstes Ergebnis sichtbar.
Auffrischungsbehandlungen sind erforderlich. In der Regel genügt eine Auffrischungsbehandlung alle drei bis vier Monate.
Es lässt sich nicht ganz genau sagen, wieviel Gel für eine radioplasty® Behandlung benötigt wird. Die Menge hängt u. a. von dem Behandlungsfeld, den Gegebenheiten, der Haut der Patientin bzw. des Patienten ab. Gel stets großzügig auftragen. -- Siehe Video mit Dr. Kasten. Anfangs etwa so viel verwenden wie Dr. Kasten. Das Gel kühlt die Hautoberfläche und ermöglicht das Eindringen von Radiofrequenzenergie in die tieferen Hautschichten.
Durch die Energiezufuhr und die stattfindende Erwärmung verflüssigt sich das Gel allmählich. Auch wir das Gel durch die kreisförmige Bewegung der Elektroden von dem Behandlungsfeld weg hin zu umliegenden Hautpartien transportiert.
Hier ist Vorsicht geboten, denn eine Behandlung ohne Gel ist sehr schmerzhaft und kann Verbrennungen verursachen. Es ist erforderlich, während der Behandlung mehr Gel aufzutragen oder vorhandenes Gel wieder in den Behandlungsbereich zu bringen.
Wenn die Anwendung unterbrochen wird, zunächst die Energiezufuhr stoppen, danach die Bewegung beenden und erst dann die Elektrode von der Hautoberfläche abheben. Zu Beginn oder bei der Wiederaufnahme der Behandlung die Elektrode zunächst kreisförmig über die Haut bewegen, um sicherzustellen, dass sie die Hautoberfläche gleichmäßig berührt, und erst dann, nicht vorher, etwas Druck ausüben und die Energiezufuhr starten.
Das von Sutter angebotene Gel ist auf die Anforderungen der radioplasty®-Behandlung abgestimmt. Es weist eine spezielle Leitfähigkeit und Viskosität auf, insbesondere auch während der Erwärmung bei der Anwendung. Es wird dringend empfohlen, nur das Gel von Sutter für die radioplasty®-Anwendungen einzusetzen.
Das radioplasty®-Zubehör darf nur mit dem CURIS® verwendet werden. Um eine präzise Energieabgabe in anvisierten Hautschichten und den gewünschten Effekt auf der Haut zu erzielen, ist der 4 MHz-Einsatz des CURIS® notwendig.
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