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Mit steigender Frequenz bietet biologisches Gewebe elektromagnetischen Feldern immer geringeren Widerstand, bis hin zu dem Punkt, an dem die Zellmembranen kapazitiv überbrückt werden, wie bei der vom CURIS® erzeugten 4 MHz-Frequenz -monopolar wie auch bipolar- (s. Abb. 1). Damit wirken die elektromagnetischen Felder in – und nicht wie bei herkömmlichen Hochfrequenzgeräten (s. Abb. 2) lediglich zwischen – den Zellen. Das Ergebnis ist ein optimaler, schonender Eintrag der Energie (s. Abb. 3) und eine hochfokussierte Wirkung. Auch die laterale Hitzeausdehnung, z. B. beim Schnitt, wird potenziell geringer.
p3™ wirkt bei allen Koagulationsmodi des CURIS®. Dabei wird die radiofrequente Energie in etwa 50 kleinen Paketen pro Sekunde abgegeben.
Weil das Gewebe in den kurzen Pausen zwischen den Paketen immer wieder Zeit hat sich zu erholen, wird es insgesamt weniger traumatisiert. Ohne dass die Leistung erhöht werden muss, sorgt die gepulste Leistungsabgabe für eine hochfokussierte, schonende Koagulation mit minimaler lateraler thermischer Schädigung. Dieser Prozess wird AutoRF™- überwacht.
Die „Leitzentrale“ des CURIS® ist die AutoRF™-Funktion, die in allen Modi impedanzgesteuert, also abhängig vom Gewebezustand, die Leistungsabgabe des Gerätes überwacht und regelt.
Dank der permanenten Überwachung durch AutoRF™ kann der CURIS® die abgegebene Energiemenge optimal anpassen und so höchst reproduzierbare chirurgische Ergebnisse beim Koagulieren (Abb. 4) oder Schneiden (Abb. 5) liefern.
Beim Durchtrennen verschiedener Gewebearten in einer Schnittbewegung (z. B. Haut, Fett, Muskel) muss das Gerät die Daten der AutoRF™-Überwachung blitzschnell verarbeiten und auf mögliche Veränderung der Arbeitsbedingungen reagieren. Deshalb steuern den CURIS®, wie bei modernen Computern, gleich zwei Mikroprozessoren – das bringt Sicherheit und Geschwindigkeit. Und um die Signalübertragung kümmern sich dann auch, extrem schnell und ohne Qualitätsverluste, standesgemäß Lichtleiter anstatt herkömmlicher Kabel.
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