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Speziell für die Schlafchirurgie bietet der CURIS® eine vollautomatische Gewebeimpedanzkontrolle (AutoRF™) mit automatischer Abschaltung und mit Audio-Feedback zum Gewebezustand während der Aktivierung.
Die 4 MHz-Betriebsfrequenz des CURIS® machen gezielte chirurgische Effekte (Schneiden und Koagulieren) bei minimaler Hitzeverteilung auf höchster Kontrollstufe möglich.
Der CURIS® ist ein Alleskönner für die HNO. Er eignet sich für die Schlafchirurgie, für alle Schneide- und Koagulationsvorgänge in der HNO und kann ebenso in der plastischen Chirurgie und Dermatologie eingesetzt werden. Er ersetzt sogar den Laser!
Manche Wettbewerber raten zum Arbeiten ohne Neutralelektrode und vermarkten diese Empfehlung als ein Hauptmerkmal der Elektrochirurgie. Technisch gesehen kann natürlich jeder Generator so betrieben werden. Allerdings besteht für den Patienten ein GROßES SICHERHEITSRISIKO, wenn ein Generator im Monopolarmodus ohne Neutralelektrode eingesetzt wird. Es gibt gute Gründe, die NEUTRALELEKTRODE IMMER anzuschließen:
1. Im Gewebe mittels einer aktiven Elektrode applizierter Strom muss „seinen Weg zurück“ zum Generator finden. Wenn er nicht von der Neutralelektrode aufgefangen wird, sucht er sich den „Weg des geringsten Widerstands“. Alle geerdeten Gegenstände wie chirurgische Geräte, Möbel usw. können so zum alternativen Pfad werden, den der Strom wählt. Man spricht hier auch von „kapazitiver Kopplung“. Das Berühren eines Endoskops beispielsweise oder des Metallteils eines Stuhles können dann Verbrennungen verursachen. Solche Verbrennungen können auf der Haut, aber auch im Körperinneren auftreten, sogar weit entfernt vom chirurgischen Situs. Sie können sogar lebenswichtige Strukturen schädigen. Insbesondere im ambulanten oder Praxisbereich können Verbrennungen eine Gefahr darstellen, wenn die Patienten wach sind, sich bewegen und damit den Strompfad ändern.
2. Die neuste Generatortechnik, wie sie auch beim Sutter CURIS® Radiofrequenz-Generator verwendet wurde, bietet ein zusätzliches Sicherheitselement, um die Verbrennungsgefahr zu minimieren. Hier findet (bei Verwendung einer geteilten Neutralelektrode) eine ständige Überwachung der Neutralelektrode statt. Die Stromzufuhr wird sofort unterbrochen und es ertönt ein Alarmsignal, wenn sich die Neutralelektrode lockert. Ein Eingriff kann erst fortgesetzt werden, wenn die Neutralelektrode wieder ordnungsgemäß befestigt wurde.
3. Um kapazitive Kopplung zu erzeugen, wird Energie benötigt. Beim Arbeiten ohne Neutralelektrode wird mehr Leistung benötigt als für den chirurgischen Effekt erforderlich wäre. Durch die größere Leistungszufuhr können auch potentiell größere Schäden am Gewebe und Verbrennungen hervorgerufen werden.
4. Durch eine ordnungsgemäß angeschlossene Neutralelektrode wird der Stromkreislauf geschlossen und ein durchgängig homogener Gewebeeffekt erzeugt. Ohne Neutralelektrode können die Schneid- und Koagulationseffekte je nach Lage des Patienten, Kleidung usw. unterschiedlich ausfallen.
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